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Mathematik ist bei vielen Schülern das „Angstfach Nr. 1“. Oft genannte Gründe sind „mangelnde Motivation“ oder präziser: Das Vorhandensein von Demotivation“. Werden die Ursachen nicht beseitigt, versagt die beste Nachhilfe. Doch lässt sich eine Lösung oft recht einfach finden: Den Schülern ist zunächst die Angst zu nehmen, d. h. die jeweils vorliegenden Gründe für ihre Demotivation müssen beseitigt werden. Daran anschließen müssen sich Bemühungen, sie für eine Beschäftigung mit mathematischen Themen zu begeistern.
Mit dieser Zielvorstellung unterscheidet sich der Pangea-Mathematik-Wettbewerb von vielen ähnlichen Veranstaltungen: Es gilt, nicht nur die Besten zu adeligen, sondern den Rest der Schüler einzubeziehen und versteckte Potenziale zu ergründen. Die meisten der im Wettbewerb gestellten Aufgaben sind daher auch für „Durchschnittsmathematiker“ lösbar. Ihre erfolgreiche Bewältigung hilft den Schülern, Angst vor Mathematik zu überwinden und das Knobeln, Grübeln, Rechnen und Schätzen als Freunde zu empfinden. Aber „ohne die Beimischung auch von Aufgaben, welche eine wirkliche Herausforderung darstellen, würde der Wettbewerbscharakter entfallen“, meint Dr. Taner Ünal, Fachbereichsleiter Mathematik im Frankfurter Bildungsverein Academy, der den aufwendigen Wettbewerb bereits zum vierten Male organisiert. In der Gmünder Lernhilfe, eine Einrichtung des Yunus Emre Fördervereins, fand dieser Tage die Vorrunde des Mathematikwettbewerbs statt.
