Mathematik-Wettbewerb: Ehrung der 90 Teilnehmer durch den Förderkreis Rhein-Main. Ziel: Interesse am Fach steigern

Die Einladung war mit „Ehrung der Mathe-Asse“ überschrieben, ausgesprochen vom Förderkreis Rhein-Main, ein Bildungsverein für Nachhilfe und Integrationskurse. Dabei sollten die besten Teilnehmer des „Pangea“-Mathematik-Wettbewerbs geehrt werden.
Der Blick in die volle Aula der Planckschule bewies, dass es viel mehr war. Denn Großeltern, Eltern und Geschwistern hatten die Schüler aus den vierten bis siebten Klassen begleitet, die sich der Prüfung gestellt hatten. Ausgezeichnet wurden alle 90 Teilnehmer mit Urkunden und Preisen. Eine schöne Geste, wie Stadtverordnetenvorsteherin Renate Meixner-Römer (SPD) als Gast befand.

Den Wettbewerb, der auf Bundesebene und parallel in mehreren europäischen Ländern ausgetragen wird, veranstaltet der Verein für Bildungsberatung Academy in Frankfurt. Ziel ist es, das Interesse an diesem Fach zu steigern, das Grundlage für viele Schlüsseltechnologien ist.
Daher seien alle Teilnehmer an dem Wettbewerb Gewinner, unabhängig vom Abschneiden, weil sie alle Begeisterung und Ausdauer gezeigt hätten und damit Vorbild für andere Schüler seien, lobte Bürgermeister Jo Dreiseitel (Grüne). Denn diese Eigenschaften würden in wenigen Jahren im Berufsleben von ihnen erwartet.
Der Wettbewerb fördere die frühe Beschäftigung mit der Mathematik und decke Begabungen auf. Dadurch leiste der Förderkreis einen wichtigen Beitrag für die Zukunftschancen der Kinder und eine positive Integration. Dies unterstrichen auch Meixner-Römer und Mostafa Lyazami, Integrationsbeauftragter der Stadt, die auch die Einbeziehung der Eltern und deren Engagement würdigten.

Mit der Auswahl des Faches Mathematik habe man den „Zahn der Zeit“ getroffen, so Meixner-Römer. Dies sei als eine Antwort auf Pisa zu verstehen, verdeutlichte Academy-Sprecher Dr. Gerhard Rudi Pelz, der auf das regelmäßig schlechte Abschneiden deutscher Schüler im internationalen Vergleich verwies. Er wünschte für die nächsten Wettbewerbe mehr Erfolg, da niemand aus der Region den Einzug ins Finale im Dezember in Berlin geschafft hatte.


 Der Förderkreis Rhein-Main, mit derzeit 170 Schülern im Nachhilfebereich (Grundschule bis gymnasiale Oberstufe) und 150 Teilnehmern an Integrationskursen, hat sich aufgrund des Wettbewerbskonzeptes zur Teilnahme entschlossen. Überzeugend seien internationale Ausrichtung, völkerverbindende Zielsetzung, altersmäßig früher Einstieg, Motivationsförderung und Einbeziehung der Eltern, so Ruslana Süleymanova für die Integrationsabteilung des Förderkreises.

Die Arbeit der Rüsselsheimer Einrichtung hatte eingangs Mehti Simsek als Organisator und Kursleiter erläutert. Im Bildungsbereich würden nicht nur höhere Schulabschlüsse gefördert, sondern auch die Wege der beruflichen Ausbildung aufgezeigt. Die Elternarbeit umfasse Seminare zu vielen Lebenslagen.
die Sieger

Die ersten drei Platzierten des Pangea-Mathematik-Wettbewerbs:
4. Klasse: Zeynep Sude Karabulut (1.), Sandro Reinhold (2.), Jannik Junker (3.); 5. Klasse: Beyza Altikat, Bilal Alp, Daniel Metzger; 6. Klasse: Kübra Usullu, Mert Mustafa Salur, Meryem Gezmez; 7. Klasse: Yusuf Emre Toy, Merve Günaydin, Rabia Bakiskan.

 

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