Von Bastian Hamacher

 Zum zweiten Mal dabei und voll durchgestartet. Gleich neun Schüler der 5. und 6. Klassen des Remscheider Ernst-Moritz-Arndt-Gymnasiums sind beim bundesweiten Mathematik-Wettbewerb "Pangea" unter den besten 100 Teilnehmern gelandet - bundesweit.

In Nordrhein-Westfalen ist die Schule mit 47 Teilnehmern unter den besten 100.Um diesen Erfolg zu würdigen, fand gestern in der Aula des Gymnasiums eine Feierstunde statt, bei der alle Teilnehmer mit einer Urkunde und dem Applaus ihrer Mitschüler belohnt wurden. "Das freut mich als Schulleiter und Mathematik-Lehrer natürlich ganz besonders", sagte Schulleiter Hans Heinz Schumacher. Er erhofft sich davon, dass die Freude an der Mathematik erhalten bleibt. In der Grundschule gingen Schüler noch befreit mit der Materie um, mit der Zeit würde das Fach aber als trocken empfunden und entwickele sich zum Angstfach, weiß der Lehrer.

Besonders große Freude herrschte nach der Veranstaltung auch bei Michel Beitzer, Ayman El Allaf und Jona Schauf: Sie haben am 11. Dezember am Bundesfinale in Berlin teilgenommen und schafften es auf den 4., 8. und 10. Platz. Insgesamt 8 300 Schüler aus ganz Deutschland hatten an dem etwa 70-minütigen Test für Schüler der Klassen 4 bis 7 teilgenommen. "Vor allem aus unseren 5. Klassen haben nahezu alle Schüler an dem Wettbewerb teilgenommen, zusammen mit den Sechstklässlern waren das etwa 60 Prozent der Erprobungsstufe", freute sich Schumacher, in den siebten Klassen ließ das Interesse schon nach.

 Sie haben am "Pangea"-Wettbewerb teilgenommen und es bis ins Bundesfinale geschafft: (erste Reihe von links) Ayman Allaf (8. Platz), Jona Schauf (10. Platz) und Michael Beitzer (4. Platz) mit Schulleiter Heinz Schumacher (li.) und Projektbetreuerin Anika Hoegen (re.). 
© Foto: R. Keusch

 19.01.2011 Remscheider General-Anzeiger

 

 

 

 

 

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