Friedrichshafen/Ravensburg – Schüler des Hochbegabtenzuges am Ravensburger Spohn-Gymnasium – darunter die Friedrichshafenerin Sabrina Jäger – waren beim bundesweiten Mathematik-Wettbewerb „pangea“ erfolgreich und stellten mit Paul Reichert sogar den Bundessieger in seiner Altersklasse. Sabrina Jäger belegte bundesweit den achten Platz.

In der Vorrunde des Mathematikwettbewerbes „pangea“ traten 42 Schüler des Spohn-Gymnasiums an – in der Mensa der Gymnasien schwitzten sie 75 Minuten lang über 30 kniffligen Aufgaben.

Organisiert wurde diese Vorrunde in Ravensburg von der Bildungsinitiative „Bibo“ e. V. – zeitgleich traten in Deutschland über 6000 Schüler der Klassen 4 bis 7 an. Die besten zehn Schüler der jeweiligen Klassenstufe kamen in das Finale, das in Frankfurt stattfand. Vom Spohn-Gymnasium schafften dies Timo Schönegg, Sabrina Jäger (Klassenstufe 5), Jule Hutzler, Sinan Mert, Paul Reichert (Klassenstufe 6) und Ruben Erlenstedt (Klassenstufe 7).

Vor 400 Zuschauern mussten die Finalisten dann zunächst in 45 Minuten acht knifflige Aufgaben schriftlich bearbeiten. Daran schloss sich ein Auftritt der Kinder auf der Bühne an, auf der weitere vier Fragen gelöst werden mussten.

Am Ende des Wettbewerbs landeten schließlich gleich zwei Spohnschüler auf dem Siegertreppchen. Bei den Sechstklässlern hatte Paul Reichert die Nase vorn und erhielt als Bundessieger neben einer Medaille einen Laptop als Preis. Und bei den Siebtklässlern erreichte der letztjährige Bundessieger Ruben Erlenstedt den zweiten Platz. Auch Sabrina Jäger aus Friedrichshafen stand ganz dicht vor dem ganz großen Sieg, musste sich jedoch bei der letzten Frage geschlagen geben und erreichte bei den Fünftklässlern einen achten Platz.

„Unser Ziel ist es den Schülern zu zeigen, dass Mathematik Spaß machen und spannend sein kann“, so Schulleiter Ulrich Bösenberg. Dass dabei die Schüler des Hochbegabtenzuges am Ende erfolgreich sind, liege einerseits an deren Fähigkeiten, aber eben auch an der Möglichkeit, diese im Unterricht in den Hochbegabtenklassen angemessen zu fördern, so Bösenberg. „Dabei ist es uns wichtig, dass hochbegabte Kinder gemeinsam mit anderen Kindern lernen und an solchen Wettbewerben teilnehmen.

Informationen zum Ravensburger Hochbegabtenzug gibt es am Donnerstag, 25. Februar, 17 Uhr in einem Vortrag von Aiga Stapf (Universität Tübingen) zum Thema „Hochbegabte Kinder erkennen und fördern“.

 

 

 

 

 

 

 

27.01.2010

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